Post aus Cupertino: Apple schnappt sich sein UMTS-Macbook
Als er sein Paket auspackte, staunte Carl Frega nicht schlecht. Der US-Amerikaner hatte eigentlich nur Ersatzteile für sein Geschäft bekommen wollen, weswegen er ein „defektes“ Netbook erstanden hatte. Doch was sich dahinter verbarg, ließ Frega staunen: Ein Macbook mit einem Slot für SIM-Karten sowie eine ausziehbare Antenne – offenbar für den besseren Empfang von UMTS. Doch mehr ins Staunen geriet der Amerikaner, als er ein solches Gerät überhaupt nicht im Apple Store finden konnte.
US-Amerikaner Carl Frega wundert sich
Da musste er also etwas ganz Besonderes erworben haben. Also schmiedete Carl Frega den kühnen Plan, das Macbook bei eBay als „Prototypen“ anzubieten. Das „Geschäft seines Lebens“ schien aufzugehen – bis Apple davon erfuhr, als die Auktion bereits bei stolzen 70.000 US-Dollar lag. In einer Mail forderte das Unternehmen Frega auf, die Auktion zurückzuziehen und das Gerät abzugeben. Eine Bitte, die Carl Frega nachkam. Ob er dabei mit einem „Finderlohn“ fürstlich entlohnt wurde, ist nicht geklärt.
Zukunft des „Prototypen“ unklar
Ein Märchen aus dem World Wide Web mit „Open End“ also, wobei der Wahrheitsgehalt durchaus als hoch angerechnet werden darf: Denn aus dem Jahr 2008 datiert ein Patentantrag Apples, der sich mit der Ausstattung des von Frega erworbenen UMTS-Macbooks wie ein Ei dem anderen gleicht. Hier ist von einer Magnetantenne die Rede, die man im Gehäuse verstauen kann. Bezweifelt werden kann allerdings, ob Apple tatsächlich noch Pläne verfolgt, ein ähnlich gebautes Macbook auf den Markt zu bringen.
© Bild: flickr / Antonio Tajuelo



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